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Montag, 2. Juni 2014

Zurück nach Gor - Teil 13 - Esperanca

Und weiter ging die Pilgereise - diesmal ins Voltaigebirge, Esperanca stand auf dem Plan. Talena wanderte ein Stück und traf auf ein Gebäude, in dem sie Stimmen hörte. Schon öffnete sich die Tür und ein Mann trat, gefolgt von einer Frau vor das Gebäude.
Talena grüßte beide vorsichtshalber mit einem "Tal Lady, Tal Sir", da nicht zu erkennen war, um wen es sich handelte.

Benend sieht nun eine freie Frau und lächelt Cyra zu, sagt dann schließlich: "Tal Lady! Das ist aber selten dass sich eine Pilgerin hierher verirrt". Talena erwiderte, dass sie fast weiterziehen wollte, da niemand anzutreffen war, der ihr etwas zum essen und trinken anbot. Erstaunt bemerkte sie, wie sich die eben noch stehende Frau mit einem Lächeln in ihre Richtung auf die Knie begab und sie mit "Tal, Herrin!" begrüßte. 


Benend nickt nun und sage dann zu Cyra: "los... du hast gehört was zu tun ist!" Auf ihre Frage, ob sonst noch jemand hier wohnt, erfährt Talena, dass es noch eine Wirtin und eine Heilerin gibt. Währenddessen bereitete die Sklavin ein Mahl für Talena vor.

Sie kippt in einen Becher frisches Wasser und nimmt einen Teller, auf den sie etwas Brot legt, dazu noch einige Scheiben Speck. Dann kommt sie aus dem Haus und geht auf Talena zu.
"Herrin, dein Becher Wasser und eine Kleinigkeit zur Stärkung für dich." Talena bedankt sich lächelnd und schaut sich um, wo sie den Becher abstellen kann, sieht aber nichts. Sie schaut den Krieger an "Habt ihr hier nichts zum setzen?" Er erwidert, dass natürlich etwas zum setzen da sei und bittet Talena, ihm zu folgen. Schließlich kommen sie am Wirtshaus an, wo sie sich gemeinsam hinsetzen und während Talena sich stärkt, die Fragen des Kriegers nach ihrer Pilgerreise beantwortet.


Talena: "Ich habe wohl schon 13 Orte bereist, einige wenige besuchte ich nur kurz."
Cyra kniet sich still neben ihren Herrn.

Talena: "Aber ich habe auch schöne Orte gefunden, Jorts Fähre, Belnend, Oase der 4 Palmen, dort waren sehr viele Menschen - auch war es manchmal nicht ganz ungefährlich."
Cyra hört aufmerksam zu, gefallen ihr die Geschichten, die Reisende erzählen, immer .
Talena: "Einmal hätte man mir fast den Fuß amputiert, ich konnte mich gerade noch rechtzeitig retten."

Benend lacht nun: "Natürlich! Wir waren auch öfters in Jorts Fähre und einmal in Belnend... Meine Kajira und ich." ..... blickt dann hinterher verwundert und fragt schließlich: "Warum wollte jemand euch den Fuß amputieren?"
Talena erklärte: "Ich hatte mich im Wald verletzt und ging zu einer Heilerin, ich hatte wohl zu viel
Paga getrunken. Sie gab mir noch ein Blatt, auf dem ich kauen sollte, damit ich nicht merke, wenn sie operiert."
Benend schmunzelt: "der Paga ... soso. Die hier hab ich übrigens auch im Wald aufgegriffen." deutet zu Cyra,"seitdem ist sie meins."
Talena zieht ihre Augenbraue hoch "Im Wald aufgegriffen, was tat sie da?"
Cyra lächelt als er "meins" sagt und rutscht ein wenig näher an ihn heran, so das ihre Schenkel seine berühren.
Benend lächelt zurück und legt eine Hand auf ihr Schenkel und meint schließlich: "Nun ja sie wollte Pilze sammeln für ihre Familie... und hat sich ein wenig weit weg gewagt.."
Talena sieht, wie sich die Sklavin anbiedert, guckt etwas angeekelt weg und denkt, wär sie mal lieber im Wald geblieben. Sie schaut die Sklavin an: "Hm, so, so, alleine Pilze sammeln?", wendet sich dann dem Krieger zu und fragt: "Bei euch scheint es recht ruhig zu sein?" Der zuckt mit den Schultern: "Ja, je nachdem wie man es nimmt. aber ich genieße die Ruhe manchmal. Dann hab ich Zeit, um mich mit meinen Kajirae zu beschäftigen."

Während Talena ihn bittet, ihr etwas über den Ort zu erzählen, bemerkt Cyra den Blick der Lady und rutscht wieder etwas weiter von Ben weg, möchte sie es vermeiden, der fremden Frau unangenehm aufzufallen. Benend hat immer noch seine Hand auf den Knie von Cyra und hält es fest, so das ihr nicht viel zum wegrutschen bleibt. Talena schaut auf seine Hand und hebt eine Augenbraue. Cyra bleibt ruhig sitzen so das Ben's Hand weiter auf ihrem Schenkel liegen kann, sie achtet jedoch peinlich genau darauf , dass ihre Beine geschlossen bleiben. Benend bemerkt Talenas Blick und fragt schließlich mit einem Lächeln: "Ist alles in Ordnung?"
"Nun ja, Sir, hm * räusper *, ich reise viel alleine und kann mich an den Anblick von Sklaven nicht richtig gewöhnen. Benend lächelt: "Na ja Sklaven gibt es doch sicherlich in jeder Stadt oder nicht? Irgendwann werden sie das schon."

Cyra schaut nun ihrerseits verwundert, eine allein reisende Frau ist auch eher selten. Talena versteckt vorsichtig ihre Dagger unter dem Kittel und meint "Nun ja, ich hatte Anfangs einen Bogen dabei, einfach, um mich zur Wehr zu setzen. Es trieb sich so allerlei Gesindel auf meinem Weg herum. Allerdings musste ich jedesmal in den Städten meinen Bogen abgeben." 
Benend zuckt mit den Schultern: "Na ja, solange ihr den Pilgerstab tragt werden euch die ehrenhaften Menschen nichts tun..."
Talena: "Ja, die ehrenhaften Menschen *grinst*, nun ja *`räusper * auch in den Städten gibt es Gesindel."
Cyra lauscht weiter dem Gespräch und hat beschlossen, wieder näher an Ben heranzurutschen.
Benend grinst jetzt auch: "Es ist sowieso nicht vorteilhaft für eine Frau mit einer Waffe rumzulaufen."
Talena: "Nun ja, SIR *das Sir etwas betont*, auch als Frau muss man sich gegen Tiere auf der Wanderschaft oder Gesindel zur Wehr setzen können, sonst kann man nicht schutzlos den Pilgerweg gehen.
Benend streichelt nun das Bein seiner Kajira und sagt schließlich: "Na ja, solange man dann auch gut genug mit den Bogen umgehen kann... besser ist es, man hat einen Mann dabei."
Talena schnieft "Warum sollte man als Frau einen Mann dabei haben, wenn man sich auch selbst zur Wehr setzen kann?"
Benend lächelt: "Weil Männer den Frauen in vieler Hinsicht überlegen sind?"
Talena stößt einen Pfiff aus: "Meint ihr?" überlegt jedoch dann, ihre lose Zunge lieber etwas im Zaume zu halten.
Benend nickt nun: "Meine ich. Gerade in den Städten ist es oft wichtig, einen Mann dabei zu haben."
Talena erwidert, dass sie noch keinen Mann traf, der sie begleiten würde.
Cyra lehnt ihren Kopf an den Arm ihres Herrn, während sie weiter dem Gespräch lauscht. Sie kann sich nicht vorstellen das es gut für eine Frau ist, alleine unterwegs zu sein, wenn schon Pilze sammeln dazu führt als Kajira zu enden.
Während Talena einen kräftigen Biss in das mitgebrachte Brot macht und einen Schluck Wasser dazu trinkt nicht Benend verstehend und meint: "Na ja, ihr seid Pilgerin. Der Pilgerstab schützt euch. Deswegen braucht ihr momentan nicht unbedingt einen Mann zu eurer Seite. aber solltet ihr den Pilgerstab einmal ablegen, wäre es ratsam einen beim Reisen zur Seite zu haben und ich bin mir sicher, früher oder später lernt ihr einen kennen."
Talena rümpft die Nase. "Nun, Sir, wir werden sehen, wohin mich mein Weg führt."
Benend grinst: "Nun ja, erstmal ins Sardar Gebirge, nicht?"
Talena: "So ist es" und lacht laut. "Ich möchte gern noch einige Orte in den nördlichen Wäldern besuchen, ich hoffe, dass die auf der Route sind." und denkt, hoffentlich treffe ich auf meine Schwestern und kann endlich wieder im Wald leben.
Benend schmunzelt und dann zuckt er absichtlich mit seinen Arm, um seine Kajira zu ärgern.
Talena bittet nochmals um Informationen zu dem Ort, wo sie sich befindet.
Benend lächelt: "Na ja eigentlich war es der angrenzende Wald von Lydius. aber Lydius ist leider wegen einem heftigen Überfall bis auf die Grundfeste abgebrannt und das Dorf hier war nicht wichtig genug, um überfallen zu werden. Daher existiert es zum Glück noch."
Cyra erschrak, als Benend den Arm bewegt, hatte sie es sich gerade gemütlich gemacht. Sie setzt sich wider auf und bleibt so gerade sitzen wie zuvor.
Talena: "Dann habt ihr ja großes Glück gehabt, dass ihr hier weiterleben konntet."
Benend lächelt und nickt: "Nun ja und wir werden auch noch ne Zeit lang hier leben. Davon geh ich einfach mal aus."
Auf die Frage, welche Orte angrenzen meint er: "In den Süden kommt ihr nach Belnend, im Osten nach Jorts Fähre und im Westen liegt das Meer... im Norden geht es nach Torvaldsland."  Talena: "Torvaldsland klingt interessant, vielleicht wird das meine nächste Reise"
Benend schaut sie verwundert an: "Na ja, die Wahrscheinlichkeit dort im Kragen zu enden ist selbst für eine Pilgerin da riesig." Talene lacht laut auf "Meint ihr Sir" und lacht wieder. "Ich war vorher in der Oase der zwei Scimitare und sprach mit dem Emir, der mir mitteilte, dass man eine kleinere Oase sucht, weil man sich einschränken muss. 
Benend lacht nun: "Verstehe. In der Tahari war ich auch früher mal... Aye meine ich" kneift dann seine Kajira noch einmal aus Spaß ins Bein, die kurz aufquietscht und ihn fragend ansieht. Talena zieht die Augenbraue hoch und guckt die Sklavin an. Benend schmunzelt, blickt Cyra und und fragt "Hast du ein Sleen entdeckt oder was ist los?" Talena muss nun auch lachen während die Sklavin meint: "Nein mein Herr, mich hat nur die Müdigkeit ereilt . Es tut mir leid wenn ich unaufmerksam war." Benend grinst schließlich "Dafür war dein Quietschen ganz schön laut." Cyra antwortet: "Du hst mich gekniffen, mein Herr, und ich habe mich erschrocken. Mein Quietschen war unangemessen, Bitte verzeiht mir."

Talena bemerkt, dass es schon reichlich spät geworden ist und fragt nach einem kräftigen Gähnen, ob man hier auch schlafen kann, worauf Benend anwortet "Aye, ich denke die Wirtin hier hat nen paar Gästebetten." Talena erwidert: "Gut, das würde ich sehr gern, ich möchte in den nächsten Tagen gern noch die anderen Bewohner hier kennenlernen." Benend nickt verstehend und sagt dann: "Einfach nach oben gehen.", blickt dann zu Cyra: "Nun, das passiert bei Unaufmerksamkeit." zwinkere ihr dann zu.

Talena erhebt sich, um sich im Wirtshaus umzusehen, nickt Benend dabei zu und bedankt sich für die Gastfreundschaft. Benend nickt ihr zu und erhebe sich auch: "Gut, ich werd auch gehen und ein wenig mit dem Schicksal spielen." und zwinkere Cyra zu. Talena lacht "Hauptsache, das Schicksal spielt keinen Streich. Ich hoffe, wir sehen uns."  Benend zuckt mit den Schultern: "Wer weiß... das hoffe ich auch. sichere Wege Lady!" Auch Talena verabschiedete sich und begab sich eine Etage höher, um nach einer Schlafgelegenheit zu suchen.

Anmerkung:
Schönes RP mit den beiden, leider zu wenig Leute in Esperanca und offensichtlich gibt es auch nicht oft Besucher da.