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Freitag, 28. März 2014

Zurück nach Gor - Teil 8 - Jorts Fähre

Talena stand an der Fähre, um überzusetzen. Am anderen Ufer angekommen sah sie sich zunächst um und wählte dann den Weg in die Stadt. Oben blieb sie an der Mauer stehen und beobachtete zwei  Krieger, die sich unterhielten, während ihre Sklavinnen etwas abseits wohl ein ernstes Gespräch miteinander führten. Sie konnte Wortfetzen hören. Die Sklavin, die man Marina nannte, wurde von der anderen Sklavin, deren Namen sie als Shani verstanden hatte, zurechtgewiesen.
Shani mit drohender Gebährde:
„Also....nochmals, Marina. ICH bin die Erste im Haus, und du tust was ich dir sage, und du wirfst NICHT mit Steinchen nach mir oder ziehst Grimassen oder sonstwas, schon gar nicht, wenn wer dabei ist, klar?“ Worauf Marina mit großen, entschuldigenden Augen murmelte: "Solche Späße werd ich mir in Zukunft verkneifen.“ Dann hörte Talene noch etwas von einem Zarturnier, bei dem Shani wohl gute Aussichten auf einen Gewinn habe. Die Krieger unterhielten sich ebenfalls über das Turnier, wobei der eine auf einen Sieg hoffte und sich auf Tanzkreis und Paga freute.
Während Talena gespannt den Gesprächen lauschte sah sie die Sklavinnen auf sich zukommen, bemerkt jedoch nicht, dass hinter ihr ein Krieger aufgetaucht war.
Bal: Tal zusammen * mustert mal die fremde Lady soweit er das kann *
Marina hält sich ein wenig hinter Shani, darauf bedacht ihr nicht versehentlich beim Humpeln in die Hacken zu laufen. Talene dreht sich um und grüßt ebenfalls, wendet sich wieder den Sklavinnen zu, die nachfragten, ob sie helfen können. Sie erklärte, dass sie eine Ruhestätte für die Nacht suche. Shani: „Ein Zimmer im Gasthaus, Herrin?“ Marina grüßt erst Bal und dann sicherheitshalber noch mal die Herrin, falls sie sie eben nicht gehört hat. Auf die Frage, wo sich das Gasthaus befinde, bekam sie die Antwort „In der Unterstadt, Herrin, Marina kann es dir gern zeigen alles.“ Marina springt auf die Füße. "Gern, Herrin, ich zeig dir den Weg, ist gar nicht weit."
Der Krieger beobachtet die Fremde mit recht strengem Blick, scheint er heute nicht gerade bester Laune zu sein. „Lady, bevor ihr hier in der Stadt umher geht gebt ihr euren Bogen ab! Wir dulden keine bewaffneten Frauen“ meinte er mit strenger Stimme. Talena überlegt kurz dann lenkt sie sicherheitshalber ein „Oh verzeiht Sir, selbstverständlich. Wo darf ich meinen Bogen ablegen?“
Der Krieger: „Gebt ihn mir, ich verstauhe ihn im Kastenhaus der Roten Kaste. Bei eurer Abreise könnt ihr ihn dort abholen.“ Talena nimmt umständlich den Bogen ab, murmelt etwas vor sich hin und reicht ihn weiter. Schnell zieht sie ihre Hand zurück. „Da ihr nun die Gesetze kennt wird ein weiteres Antreffen mit Bewaffnung Folgen haben Lady. Ich hoffe, ich habe mich klar ausgedrückt!“. Talena hält ihren Mantel zu, damit die Krieger ihre Dagger nicht entdecken „Ja, Sir, ich denke schon“ – und kann ihr Grinsen nicht ganz verbergen.
Die Sklavin Marina hatte sich ängstlich während der ganzen Zeit an die Mauer gedrückt, fasste sich jedoch dann Mut und schaute den Krieger fragend an. „Darf ich der Herrin nun das Gasthaus zeigen?“ „Aye, du darfst Sklavin“ antwortete er mit einem knappen Nicken. Marina bedankt sich lächelnd und verabschiedet sich artig, ehe sie der Herrin andeutet ihr zu folgen und langsam vorgeht.
Talena blickt beim Weitergehen zu dem anderen Krieger, der sich während des Gesprächs hinzugesellt hatte. Der Krieger mustert weiterhin streng Talena „Ich werde euch im Auge behalten, Lady!“. Schon an beiden vorbei hört sie noch: „Bewaffnete Pilger, naja.“
Bal: „Ich weiss was du sagen willst * schmunzelt leicht * leider scheint es zur Gewohnheit geworden zu sein, dass Weiber bewaffnet rumlaufen.“
Talene blickt nochmals zurück und ist froh, dass sie die neuen Kleider geklaut hatte, erkennt man damit wenigstens nicht ihre Herkunft. Sodann eilt sie der Sklavin nach zum Gasthaus. Dort werden ihr die Zimmer zum Übernachten gezeigt und sie überlegt, wie sie die Übernachtung bezahlen soll. Marina: „Dieses Schlafgemach kostet 2 Kupfer die Nacht, mit Frühstück 3. Wenn du lieber das Einzelzimmer möchtest, kostet dies 4 Kupfertarsk die Nacht, Frühstück ebenfalls 1 Kupfer.
Talea will anschließend von der Sklavin wissen, wer die Krieger waren und welche Position sie einnehmen. Marina überlegt einen kurzen Moment. „Oh... so genau kenne ich die Ränge der roten Kaste leider nicht, Herrin. Ich fürchte da musst du einen der Krieger oder den Herrn Bal selbst fragen.“ Da sich Talena diese Begegnung gern ersparen möchte, bittet sie die Sklavin, ihr den Bogen zu holen, da sie nach einer kurzen Ruhe weiterreisen möchte. Marina blickt die Herrin etwas erschrocken an. "Oh nein, Herrin, diesen Wunsch kann ich dir leider nicht erfüllen, ich habe als Kajira keinen Zutritt zu den Waffen... du wirst ihn dir nur selber von einem der Krieger holen dürfen..."
Talena grummelt vor sich hin – „Ich hatte gestern eine unschöne Begegnung in Belnend, danach beschaffte ich mir den Bogen, um auf meiner Reise sicher zu sein.“ Auf die Frage, ob sie noch etwas tun kann, verneinte Talena und legte sich müde hin. Nach kurzer Zeit hört sie lautes Rufen. „Ist denn hier niemand in diesem von den Priesterkönigen verlassenen Gasthaus?“. Sie wälzt sich im Bett, bekommt Durst und entschließt sich, aufzustehen und nach unten zu gehen.

Während Marina sich beeilte schnell zu ihrem Herrn zurückzukommen, erblickt sie die Herrin und bleibt ruckartig stehen. Bemüht, die Bemerkung der Herrin zu überhören, läuft sie zum Ragal, nimmt einen sauberen Kelch heraus und befüllt ihn rasch mit Kalana. Darauf bedacht, nichts zu verschütten, eilt sie zur Herrin zurück. „Ich bin seit kurzem an der Kette des Herrn Georg Jharls, Herrin. Dein Kalana, Herrin. Möge er deine trockene Kehle erfrischen und deinen Durst stillen." Lady Lina lächelt und nimmt den Kelch aus ihren Händen. „ Dann musst Du Marina sein, Shani hat von Dir gesprochen.“ Marina: „Oh wirklich? Was hat sie gesagt, Herrin?“Lady Linai: „Shani sprach erfreut von einer Kettenschwester, da sagte sie mir deinen Namen.“

Währenddessen tritt Talena heran. „Tal Lady!“. Marina hat die Herrin gar nicht herannahen gehört, erschrickt kurz. Lady Lina lächelt ihr zu „Möchtet ihr einen Kalana mit mir trinken? Ich bin Lady Lina!“
Talena: „Ja, sehr gern, mein Name ist übrigens Talena.“ Marina erschrickt, als sie die Stimme der Herrin, die sie eben nach oben begleitet hat, plötzlich wieder hinter sich hört. "Oh, Grüße Herrin, ist etwas nicht zu deiner Zufriedenheit gewesen?". Talena, während sie zu den Sitzkissen geht, erklärt, dass sie Durst hat und deshalb nicht schlafen konnt. Lady Lina nickt Marina zu. „Dann bring der Herrin auch etwas und auch etwas Essbares, das sich findet.“ Marina: „Gern, Herrin. Eher etwas Süßes? Es müsste noch was von einem frisch gebackenen Larmakuchen da sein. Oder steht dir der Sinn eher nach etwas Herzhaftem?“ Talena: „Bring mir etwas Herzhaftes, Kleine, und vielleicht einen Paga dazu.“ Marina nickt zur anderen Herrin. "Wie wäre es mit ein paar Vuloeiern mit gebratenem Speck, Herrin? Wäre dir danach?"Lady Linai: „Mir ist immer nach herzhaft Marina ... Vuloeier ist gut.“
Marina: „Gern, zweimal Vuloeier mit Speck und ein Paga, kommt sogleich.“ Sie springt auf, läuft in die Küche, nimmt eine Pfanne vom Haken und stellt sie aufs Feuer, ehe sie eine saubere Schale aus dem Regal sucht und zum Pagafass läuft, befüllt die Schale mit dem Paga und stellt sie auf ein Tablett, ebenso zwei Teller. Haut ein paar Vuloeier in die Pfanne und säbelt etwas Speck ab, gibt diesen ebenfalls dazu. Marina steigt der köstliche Duft in die Nase, während sie den Speck einmal wendet und anschließend das fertige Essen auf die beiden Teller verteilt, das Tablett nimmt und es hinausträgt.
Lady Linai: „Sag Talena, ich sehe euch zum ersten mal. Woher stammt ihr?“ Talena: „Ach, Lady, dass ist eine lange Geschichte - sagt, wie vertraut seid ihr mit den Jägerinnen?“ Lady Lina verengt ihre Augen zu Schlitzen „... die Waldmädchen ... ?“ Talena schaut zur lady "Ja, die". Lady Lina fragt neugierig weiter  „Was ist euch geschehen?“ Talena muss schmunzeln, als sie bemerkt, dass Jägerinnen der Lady nicht unbekannt sind und fragt nach, woher die Lady die Waldmädchen kennt. Lady Linai: „Naja ... sie wollten auf der Pilgerreise mal mit mir tauschen, frische Jagdbeute gegen Kämme. Sie hatten sowas erlegt, das aussah wie eine kleine Ratte ohne Schwanz. Fragt mich nicht nach dem Namen... ich habe kein gutes Gedächtnis.“ Talena: Ah, ja *sich düster an ihr Leben im Wald erinnert* - ich kann es mir vorstellen. Sie schaut zu Marina, die soeben wieder zurückkommt.
Marina stellt zunächst einen der beiden Teller bei der Händlerin ab und legt Besteck dazu,  geht anschließend um den Tisch zur fremden Herrin und stellt ihr das Essen sowie die Pagaschale vorsichtig hin, nimmt dann das Tablett und klemmt es unter den Arm. "Noch einen Wunsch?" *blickt von einer Herrin zur anderen*. Talena: „Wenn mein Paga alle ist, kannst du mir noch einen bringen.“
Marina nickt. "Gewiss doch, Herrin." *kniet dann anmutig nieder, das Tablett stellt sie vorher auf die Seite*. Lady Lina: „Nein für den Moment ist alles gut.“
Eine männliche Stimme ruft „Heee, warum steht das Tor weit auf?“ Talena blickt erschrocken hoch – „Wer kommt da?“ Marina und die Händlerin winken ab, haben nichts gehört. Talena widmet sich wieder dem Essen und dem Paga. Kurz darauf hört sie: „Tal“ und schaut erschrocken hoch. Der Krieger Bal deutet mit einem Nicken auf Talena. „Die da, Sir!“ meint er dann leise zum anderen Krieger. Mit den beiden Kriegern kamen noch andere Personen ins Gasthaus. Talena murmelt ein kurzel „Tal“ und widmet sich wieder ihrem Essen.
Der fremde Krieger hockt sich auf seinen offensichtlich bevorzugten Platz, das Ganze überblickend während der Krieger, den die Skalvin Herrn Bal nannte, zu im sagte: „Ich hab ihr den Bogen abgenommen und im Kastenhaus der roten Kaste untergebracht, Sir.“. Der Krieger nickt leicht. „Gute Arbeit mein Freund.“, worauf Bal meinte „Ich bin immer noch der Meinung, wir sollten bei bewaffneten Frauen viel härter durchgreifen.“ Dann blickt er zu einer Sklavin. „Bring mir einen Tee wie immer Lita.“ Während Lita bemüht ist, dem Wunsch ihres Herren zu folgen, sagt der fremde Krieger „Naja, sie trägt das Zeichen der Pilger, Bal, und Pilger sind uns immer willkommen, auch wenn in dem Fall etwas seltsam erscheinen.“ Bal erwiedert darauf „Soviel ich weiss sind Pilger nicht bewaffnet Sir!“ Der fremde Krieger: „Desswegen sagte ich auch seltsam.“ 
Talena knurrt vor sich hin, als sie aus der Ferne das Gespräch der Krieger verfolgte, währenddessen Lady Lina die Augen zufallen. „Werdet ihr müde?“ fragt sie erstaunt die Lady und weiter „Habt ihr auch eine Waffe?“ Marina wirft der Herrin einen verstohlenen Blick zu und rutscht bei dem Wort „Waffe“ lieber wieder etwas weiter von der ihr fremden Herrin weg, wobei sie versucht das so unauffällig wie möglich zu tun. Lady Lina reibt sich die Augen „Ich muss eingenickt sein – verzeiht.“ Dann sagt sie etwas lauter „Ihr spracht vorhin von Waldmädchen, erzählt mir etwas mehr!“
Währenddessen ruft der Krieger Bal zu Marina „Sklavin, komm mal rüber.“ Marina zuckt bei dem Ruf des Herrn zusammen und flötet ein sanftes „Ja, Herr“ und huscht artig rüber, läßt sich geschmeidig mit etwas Abstand zum Herrn nieder. „Ihr habt gerufen, Herr?“ Der Krieger wendet sich zu ihr und meint leise „Was tratscht die Fremde da mit unserer Baumeisterin die ganze Zeit?“ Auch der fremde Krieger spitzte leicht die Ohren, als Talena zu Lady Lina gewandt antwortet „Ach, die begegneten mir unterwegs.“ Lady Lina: „Nun, und was geschah?“ Bal hört die Worte der Baumeisterin und versucht nicht zu auffällig dem Gespräch zuzuhören. Währenddessen beugt sich Marina etwas zum Herrn vor und flüstert „Sie erzhählt davon, dass ihr Waldmädchen auf der Pilgerreise begenet sind, und gerade fragte sie die Herrin Baumeisterin, ob sie auch eine Waffe bei sich führt zur Verteidigung.
Talena berichtet derweil weiter: „Ach, die begegneten mir unterwegs.“ Darauf Lady Lina „Und was geschah?“ Talena mit breitem Grinsen im Gesicht:  „Ach ich brauchte Lager für die Nacht und ja, ich konnt sie überzeugen. Und, Lady *flüstert Talena* da war ich ohne Waffen sicher!“ Lady Lina schaut Talena mit großen Augen an und stößt hervor „Bei den Priesterkönigen – und nein Lady, bis auf ein paar vergiftete Haarnadeln habe ich keine Waffen.“ Talena bittet die Lady, leiser zu sprechen, fürchtet sie doch, die Krieger könnten lauschen. „Gestern, Lady, bei meiner Reise durch Belnend, da wurde ich überfallen.“ Lady Lina: „Sagt nur … in Belnend? Auf Pilgerreise?“ Talena flüsternd „Ja, Lady, ich hatte wohl die falschen Sachen an. Und als ich wieder frei kam, suchte ich mir eine Waffe zu meiner Verteidigung.
Die Krieger in der anderen Ecke horchten in die Richtung der Ladys. Inzwischen ist auch Lita mit der Vorbereitung des Tees fertig, führt den Kelch in einer anmutigen Bewegung an ihrem Körper hoch, bis sie bei den Lippen angekommen ist, deutet dort einen Kuss an und reicht den Kelch mit einem Lächeln zum Krieger, der die Hand danach aussteckt und ihr den Kelch abnimmt. „Herr, möge der Kalana deine Sinne beleben und dir munden.“ Talena beobachtet aus den Augenwinkeln diese Szene und denkt *gute Schule*, wendet sich dann wieder der Lady zu, die frug „Wie seid ihr denn in Belnend an eine Waffe geraten?“ Talena, leise, so dass es die Krieger nicht hören können „Den habe ich entwendet als ich floh.“
 Der Krieger Bal hatte wohl Fetzen des Gespräches mitgehört und wendet sich dem fremden Krieger zu. „Ich halte das für eine glatte Lüge *meint er leise * Belnend würde niemals eine Pilgerin ohne guten Grund angreifen.“ Der fremde Krieger: „Belnend nicht, aber in Belnend treibt sich viel Ungeziefer herum.“ Währenddessen reicht Lita dem Krieger Bal den Tee, der ihn mit einer Hand entgegennimmt und mit der anderen über ihren Oberschenkel streichelt, während er sich bedankt. Lita: „Vorsichtig Herr, der Tee ist noch sehr heiß, aber so, wie du ihn magst, süß, weiß und heiß.“ Bal darauf: „Genau wie eine Sklavin sein muss, außer weiß“ und grinst breit zu Lita. Der fremde Krieger prostet Bal zu uns sagt laut ein „Tals sardar Gor“ bevor er einen kräftigen Schluck zu sich nimmt. Bal antwortet „Tal sadar Gor Krieger“ und nimmt auch einen kleinen Schluck vom Tee.
Währenddessen Talena die Krieger beobachtet und überlegt, wie sie wieder an ihre Waffe kommt, hört sie wie der Krieger Bal leise den fremden Krieger fragt: „Wie ist das eigentlich Sir, muss ich bei Abreise den Bogen wieder aushändigen?“ Darauf der fremde Krieger: „Kannst du Ihr wiedergeben, soll sie machen, was sie will, nur mit Bogen auf dem Rücken verliert wohl ich Pilgerdasein an Glaubhaftigkeit, so wie gerade bei uns.“ Talena überlegt, recht hat er wohl, aber wie soll sie sich verteidigen, wenn diese verdammten Rotkittel hinter ihre wahre Identität kommen. Andererseits schützt sie die Kleidung. Vielleicht ist es doch besser, bevor sie eine Stadt betritt, den Bogen außerhalb gut zu verstecken.
Das Gasthaus füllte sich immer mehr, es wurde gezecht, unflätig gelacht und herumgeschrien. Schließlich erhebt sich der fremde Krieger und bleibt kurz im vorderen Bereich bei Lady Lina und Talena stehen. Talena blickt kurz auf und fragt sich, warum er wohl nicht weitergeht, widmet sich aber dann wieder ihrem Essen und Trinken.  Der fremde Krieger schaut Talena an: „Woher stammst du, Weib?“ Talena fühlt sich nicht angesprochen und schaut stur auf den Tisch. Darauf Lady Lina: „Oh, Lady, ich denk, der meint euch!“
Der fremde Krieger schaut Talena geduldig an und schnalzt mit der Fussspitze das nächste Kissen in Richtung Talena, die daraufhin den Krieger wütend anschaut: „Hehe, was soll das, benimmt man sich Ladys gegenüber so?“ Darauf er: „Erst muss man sich sicher sein, dass man eine Lady vor sich hat. Also nochmal, woher stammst du ab?“ Talena blickt ihn zornig an: „Ich glaube nicht, dass ich euch Rechenschaft schuldig bin.“ Er: „Ich glaube, du hast was am Kopf LADY“ wobei er das Wort Lady unnatürlich in die Länge zieht. „Wenn ich dich was frage, dann hast du hier in Jorts Fähre darauf zu antworten – oder ich versenk dich im Hafen, mit einem riesen Stein um den Hals. Talena knurrt den Krieger an und fragt sich, wer hier was am Kopf hat. „Geht ihr so mit Pilgern um?“ Der fremde Krieger: „Bewaffnete Pilger sind keine!“ Talena: „Meine Waffe gab ich freiwillig ab – und meine Waffe hatte ihre Berechtigung.“ Darauf der Krieger: „Ich habe dich was ganz anderes gefragt“
Derweil ertönt aus dem hinteren Teil die Stimme des Kriegers Bal: „Fremde, ich wäre nicht so frech zu dem Mann, das ist der zweite Kastenführer der Roten Kaste. Der redet nicht, der handelt! Ich würde antworten wenn er fragt!“
Der fremde Krieger: „Wer bist du und woher stammst du ab?“ Talena wird unruhig und überlegt, woher sie kommen könnt ohne sich zu verraten. Sie versucht, dem Gespräch eine Wende zu geben. „Mein Name ist Talena, hatte ich das nicht schon gesagt?“ Der fremde Krieger: „Nicht dass ich wüßte, wir hatten noch nicht das Vergnügen. Und wo ist dein Heimstein?“ Talena überlegt kurz „Ich kam aus Südland.“ Der fremde Krieger: „Ich werde dich wohl in den Kennel werfen einige Tage bis dein Gedächtnis wieder klarer wird. Der Kleidung nach wohl eher aus dem Norden und gesetzlos.“ Talena blickt auf: „KENNEL?“ – darauf er „Aye, das Ding mit Gittern ringsherum!“ Talena überlegt krampfhaft „Sir, dann ziehe ich es wohl lieber vor, Richtung Hafen zu laufen.“
Währenddessen greift sich der Herr von Shani den Paga aus ihren Händen, wirkt dabei leicht abgelenkt, weil er immer mal nach hinten schaut, was diese Aufregung verursacht. Dann schenkt er seine Sklavin doch noch ein Lächeln und führt die Schale mit dem Paga wie gereicht zu seinen Lippen. Eine andere Sklavin sinkt geschmeidig und außerordentlich vorsichtig neben ihre Herrin auf die Knie und drückt ihren Po leicht gegen das Bein des Kriegers Bal und lächelt ihre Herrin an. Die Sklavin Shani lässt sich vorsichtig zurück fallen , schiebt ihren Knöchel etwas zur Seite um ihren Po nicht direkt drauf abzusetzen und huscht auf ihren Platz zurück. Bal greift in seinen Beutel und zählt 5 Kupfer ab um sie Georg rüber zu reichen, schmunzelt dann leicht, als er den Hintern von Dina an seinem Bein spürt und grinst leicht. Dann wendet er seinen Blick von Georg ab, als er die 5 kupfer vor ihm auf den Tisch gelegt hat und schaut zu dem Hintern, der immer noch gegen sein Bein drückt. „Hmm, netter Anblick!“. Dina hört die Worte von Bal hinter sich und drückt ihren Po kaum merklich noch ein wenig mehr gegen sein Bein. Bal lässt langsam eine Hand auf den Hintern gleiten, um diesen zu massieren und grinst etwas. Mit der anderen greift er seinen Tee und trinkt ihn dann leer
Lady Lina erzittert plötzlich und meint „Es scheint, als wollten die Priesterkönige mich ruhigstellen, mir ist so komisch.“ Marina blickt die Herrin besorgt an „Geht es dir gut, Herrin?“ Lady Lina hockt sich wieder auf ein Kissen und murmelt „Ich fühle mich so seltsam.“ Marina läßt ihren besorgten Blick weiter auf der Herrin ruhen. „Soll ich dir ein Wasser bringen, Herrin?“ Lady Lina: „Nein, lieber etwas Bosk und noch einen Kalana …. Ich habe heute wohl zu wenig gegessen.“
Der fremde Krieger schaut auf Talena: „Pilger sind bei uns gerne gesehen und wir bewirten sie auch,  so wie es sich gehört. Aber wir lassen uns von keinem vorführen, auch nicht von solchen, die sich als Pilger ausgeben“ Talena schaut trotzig zu ihm auf: „Das schien mir eben nicht so! Wieso kommt ihr auf diese Idee? Ich pilgere schon eine ganze Zeit, überall war ich willkommen, aber hier, scheint es, ist das nicht so!“ Der fremde Krieger: „Auch hier wäre es nicht anders, wärst du ein klein wenig offener gegenüber deinen Gastgebern.“ Talena: „Hm, eingeladen hattet nicht Ihr mich, Krieger!“ Darauf der Krieger: „hattest du denn was bezahlt für das, was du bekommen hast?“ Talena: „Ja, wiesooo, zahlt ihr hier schon vorher?“ Lady Lina schaut auf „Nein, was sie nimmt geht auf mich, ich habe sie eingeladen.“ „Ich weiß, Baumeisterin“ sagt der Krieger. „Genau desswegen frage ich sie. Aber sie meint, wieder klugscheissern zu müssen. Talena schüttelt unmerklich den Kopf, verhält sich aber ruhig und grinst etwas in sich hinein. Lady Lina lacht und schaut den Krieger mit zuckersüßem Lächeln an „Ich habe deine guten Ohren unterschätzt!“ Talena blickt erschrocken hoch. Der fremde Krieger schaut zu Talena herab „Also weißt du jetzt, warum du so behandelt wirst wie du es gerade geniessen darfst, Talena?“
Währenddessen befüllt Marina einen frischen Kelch mit Kalana. Gibt den warmen Boskbraten auf einen Teller und trägt beides vorsichtig nach draußen.
Talena blickt dem Krieger fest in die Augen „Sir, die Lady hier am Tisch lud mich ein, meine Waffe, die ohne weiteres ihre Berechtigung nach dem gestrigen Vorfall hatte, habe ich abgegeben - ich verstehe nicht, was ihr noch von mir wollt?“ Darauf der Krieger: „Das du die Bürger von Jorts Fähre auch anständig ansprichst, weil dich ganz Jorts Fähre als Gast ansieht und nicht nur die Lady, die dir das zahlt, was du isst und trinkst.“ „Sir, ich kann mich nicht entsinne, jemandem unfreundlich gekommen zu sein“ – Talena schaut den Krieger fest an und wirft stolz ihren Kopf zurück.
Baljaro: „Wenn die Fremde weiter so frech zu dem Krieger da ist wirft er sie wirklich in den Vosk!“ - grinst leicht und massiert weiter den Hintern.
Der fremde Krieger knurrt „Kurzes Gedächtnis auch noch, was?“ Talena ihn frech anschaut: „Das muss am Trinken liegen.“ – darauf er „Trunksucht führt auch zum Kennel, langsam näherst du dich dem immer mehr!“ Talena überlegt kurz – „ich mach Euch einen Vorschlag, ihr gebt mir meinen Bogen und ich geh zum Hafen!“ – hofft, sich so der Situation entziehen zu können. „Meinetwegen“ murmelt der Krieger, winkt einen der Stadtwache weg, um ihre den Bogen zu bringen. „Einen Rat habe ich trotzdem noch für dich, in der nächsten Stadt läufst du besser ohne Bewaffnung auf, versteck den Bogen vorher irgendwo.“ Talena schaut den Krieger grimmig an und knurrt, während er den Bogen von der herbeieilenden Wache entgegen nimmt und ihn ihr zuwirft.
Lady Lina hört Schritte und schaut zu dem Mädchen. Marina stellt den Teller mit dem dampfenen Boskbraten vor der Herrin ab, ebenso den Kelch. Beeilt sich lieber - nicht, dass die Herrin noch einen Schwächeanfall erleidet. Marina kniet sich dann mit etwas Abstand neben sie „Der Boskbraten und deine Kalana, mögen beides dich stärken, Herrin.“ Lady Lina: „Hab Dank Marina“ – nimmt etwas Bosk und steckt Marina nocht etwas Candy zu. Nach einer Weile nimmt sie wieder etwas Bosk und stellt den Teller in die Mitte des Tisches. Plötzlich wechselt ihre Gesichtsfarbe „Sagt mal ... schaut zu den Mädchen ... hat jemand von euch den alten Hannibal auf das Feuer getan ...?“ und springt hoch. Marina blickt die Herrin erschrocken an, schüttelt perplex den Kopf und schaut der Herrin verdutzt nach, während die hinaus rennt und ihren Magen entleert. Sie blickt der Herrin nach und verzieht angeekelt das Gesicht, als sie sieht, wie diese ihren Mageninhalt loswird. Lady Lina: „Der Bosk ... ... Man sollte die Wirte auf die Frische ihrer Ware prüfen!“
Talena nimmt ihren Bogen, nickt den Ladys freundlich zu, den Kriegern weniger freundlich und wendet sich zum Ausgang. Vor dem fremden Krieger bleibt sie kurz stehen und schaut ihm mit hoch erhobenem Haupt fest in die Augen. Gemeinsam mit Lady Lina verläßt sie die Wirtschaft und läuft zum Hafen, um die Insel zu verlassen.


Anmerkung:
Ich konnte ein sehr gutes RP erleben, hat richtig Spaß gemacht. Die absichtlich eingebaute Sache mit der Waffe ist super gespielt worden. Ich kann nur hoffen, dass ich nicht so oft nach meinem Heimstein - den ich ja eigentlich gar nicht habe - gefragt werde. Da bin ich dann doch etwas in Erklärungsnot geraten ;-) Danke an alle Beteiligten, ich war viel länger als die geforderten 3 Stunden bei euch, weil es einfach riesen Spaß gemacht hat.
















Kommentare:

  1. Wir haben uns erlaubt deine Geschichte bei uns zu verlinken und freuen uns das du Spaß bei uns hattest. ;)

    http://jortsfaehre.wordpress.com/2014/03/28/aus-fremden-federn/

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    1. Das freut mich. Mir fiel es schwer zu kürzen, zumal es insgesamt weit über 5 Stunden Verweildauer bei euch waren. So lange war ich noch nirgendwo. Schönen Gruß an die Beteiligten, ihr wart einfach klasse.

      Talena

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    2. Na das Kompliment können wir direkt zurückgeben :) Vielleicht schaust du ja noch mal vorbei?

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